Inklusion beginnt mit Begegnung

Wie wird aus gesellschaftlicher Verantwortung gelebte Praxis? Und was braucht es, damit Inklusion auf dem Arbeitsmarkt wirklich gelingt? Mit dem zweiten Stakeholder-Dialog von toom Baumarkt und der Bundesvereinigung Lebenshilfe haben wir einen Raum für Perspektivwechsel, offene Diskussionen und neue Verbindungen geschaffen.
Wo stehen wir bei der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt? Wo liegen Hürden – und welche Hebel müssen wir bewegen? Um diesen Fragen eine Bühne zu geben, kamen am 15. Oktober im Kölner DEINSpeisesalon Vertreter:innen aus Wirtschaft, Verbänden, Forschung und Praxis zusammen. Unter dem Titel „Inklusion am Arbeitsmarkt: Anspruch, Realität und was wir jetzt verändern müssen“ haben wir ein Dialogformat entwickelt und umgesetzt, das gesellschaftliche Verantwortung mit persönlichen Begegnungen verbindet.

Von guten Absichten zu konkreten Lösungen
Den Auftakt machte VdK-Präsidentin Verena Bentele mit einer eindrucksvollen Keynote. Ihre zentrale Botschaft: „Inklusive Beschäftigung lohnt sich persönlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Entscheidend ist, gemeinsam zu klären, welche Unterstützung ein Mensch braucht, damit er seine Stärken einbringen kann.“ Wie gelebte Inklusion im Arbeitsalltag aussehen kann, zeigte anschließend ein Film aus der toom Filiale in Voerde.

Auf dem anschließenden Panel diskutierte die Runde über die Herausforderungen und Chancen gelebter Inklusion. Unter der Moderation von TV-Moderatorin Claudia Kleinert blickten Dominique Rotondi (COO bei toom Baumarkt), Ulla Schmidt (Bundesvorsitzende der Lebenshilfe), Almuth Meinert (Referentin der Bundesvereinigung Lebenshilfe) sowie Mirjam Tomše (Behindertenbeauftragte der Stadt Köln) gemeinsam mit dem Publikum auf das Thema – und benannten auch Hürden wie aufwendige Antragsverfahren offen. Beim anschließenden Networking wurden die Impulse vertieft und neue Kontakte geknüpft.

Kommunikation, die Menschen verbindet
Wir sind überzeugt: Veränderung beginnt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, Vorurteile hinterfragt und gemeinsame Lösungsansätze entwickelt werden. Genau darin liegt für uns die Stärke eines Stakeholder-Dialogs. Er macht gesellschaftlich relevante Themen greifbar, fördert gegenseitiges Verständnis und schafft Verbindungen zwischen Menschen, die im Alltag oft nur wenig Berührungspunkte haben.
Als Kommunikationsagentur begleiten wir solche Formate von der strategischen und inhaltlichen Konzeption über die Programmgestaltung und das Teilnehmermanagement bis zur Umsetzung vor Ort. Unser Anspruch ist es, nicht einfach Veranstaltungen zu organisieren, sondern Räume für einen Austausch zu schaffen, der über den Veranstaltungstag hinaus Wirkung entfalten kann.
Denn gute Kommunikation endet nicht mit dem letzten Programmpunkt. Im besten Fall beginnt dort etwas Neues. Umso mehr freuen wir uns darauf, den Stakeholder-Dialog gemeinsam mit toom Baumarkt weiterzuentwickeln und auch künftig Menschen, Perspektiven und Ideen zusammenzubringen.




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